Schwangerschaften oder starke Gewichtsabnahme können am Bauch zu einer Gewebeerschlaffung und damit zum Überhängen der Bauchdecke führen. Die frühere Überdehnung führt außerdem häufig zu einer Schwächung der Bauchwandmuskulatur bzw. Streifenbildung der Haut. Auch sehr intensives Bauchtraining führt hier oft nicht zur erhofften Straffung und Formung.
In diesen Fällen ist eine operative Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) möglich. Die hierfür durchgeführten Schnitte werden durch die Art und Größe des zu entfernenden Hautüberschusses bestimmt. Sie werden jedoch stets so gelegt, dass die entstehenden Narben durch die Unterwäsche/Bikinihose verdeckt werden. Nach der Operation sollte für 6 Wochen ein spezielles Kompressionsmieder getragen werden. Die Hautfäden werden nach 14 Tagen entfernt.
Um ein ansprechendes Ergebnis zu erreichen, muss eine Bauchdeckenstraffung häufig mit einer Fettabsaugung (Liposuction) kombiniert werden.

